VDH Shelties vom Ponyhügel

 Ihr Sheltie von Familie Spranger

Die Erziehung.

Um es gleich vorab zu sagen..ein Sheltie ist ein sehr leicht erziehbarer Hund, erziehen muß man ihn aber schon!

Ich kann Ihnen hier einige Tipps für verschiedene Situationen geben, ich rate aber jedem, grade mit einem Welpen eine Hundeschule zu besuchen, wo ihm mit Rat und Tat zur Seite gestanden wird.

In der Therorie sind viele Sachen schnell verstanden, es auch in der Praxis zu verinnerlichen braucht Übung. Mancher Fehler fällt einem selbst gar nicht auf, was ein außenstehender Trainier aber sieht und verbessern kann.

Auch wenn Sie schon hundeerfahren sein sollten, Ihr Welpe muß von klein auf alles neu lernen. Und so gezielt unter Ablenkung arbeiten, wie es in einer Hundeschule üblich ist, kann man bei den normalen Spaziergängen gar nicht.

Jeder Hund hat zudem seinen eigenen Charakter, reagiert in verschiedenen Situation anders als andere und geht unterschiedlich auf Menschen zu.

Ich kann hier kein Buch und keinen Unterricht ersetzen, ich bin auch kein Trainer, ich kann nur ein paar Tips aus meiner Erfahrung heraus als Rudelhalter und Züchter geben, wenn es dem einen oder anderen hilft, freue ich mich!

Diese Seite wird nach und nach wachsen.

Die Welpenaufzucht bei uns - Das kennt Ihr Welpe schon!

Die Stubenreinheit:

Wenn der kleine Welpen frisch von der Mama und seinen Geschwistern her zu Ihnen kommt, beginnt das Training zur Stubenreinheit schon damit, dass Sie ihn als erstes bei Ihrer Ankunft dort hin setzen, wo er sich nah am Haus lösen darf.

Es endet manchmal nach einigen Wochen, manchmal auch erst nach ein paar Monaten..Wie es aber von Tag zu Tag (und von Nacht zu Nacht..) besser werden wird, habe ich Ihnen hier zu erzählen:

Nehmen Sie sich eine Viertelstunde Zeit für meine Tips zur Stubenreinheit!

Zusammenfassung:

- Der Welpe muß tagsüber etwa alle zwei Stunden raus, er kann das noch nicht steuern!

- Immer gleich nach dem Schlafen, Fressen und Spielen ist ein guter Zeitpunkt.

- Ist er ein Hundeklo gewohnt, kann es vor das Haus gestellt werden, um ihn daran zu gewöhnen, sich draußen zu lösen.

- Gehen Sie anfags kurze Wege mit dem Welpen zur Lösestelle.

- Machen Sie beim Spaziergang immer wieder ein paar Pausen, die mehrere Minuten dauern sollten.

- Richten Sie dem Welpen für schlechtes Wetter oder die Nacht einen Löseplatz in Hausnähe, am besten im Trockenen, ein.

- Gehen Sie mit freundlichen, älteren Hunden gemeinsam spazieren, ihr Welpe schaut sich ihr Verhalten ab.

- Lassen Sie ihren Welpen anfangs nicht frei im Haus herum laufen, behalten Sie ihn im Auge und brigen ihn bei den geringsten Anzeichen raus.

- Anzeichen, dass sich Ihr Welpe lösen will: Herum schnüffel, scharren, Unruhe, an der Tür kratzen oder immer wieder dahin gehen, sich auffällig von Ihnen entfernen oder sich im Kreis drehen.

- Lassen Sie Ihren Welpen anfangs nachts neben Ihren Bett schlafen, in einer Transportbox oder einem hohen Karton.

- Legen Sie sich schon so schlafen, dass Sie schnell mit ihm raus gehen können.

- Nach Erledigung seines Geschäftes den Welpen immer ganz besonders loben, mit Stimme, Leckerchen oder einem kleinen Ballspiel.

- Ist etwas ins Haus gekommen, reinigen Sie die Stelle sehr gründlich und desinfizieren Sie sie auch, neben Reingungsmitteln hat sich auch Essigwasser bewährt.

- Gehen Sie nachts nicht weit spazieren und machen Sie keine Spielstunde daraus, sonst wird Ihr Welpe sie dafür in nächster Zeit aus dem Schlaf reißen!

- Bleiben Sie geduldig, manche Welpen sind nach ein paar Tagen stubenrein, bei anderen dauert es ein paar Monate..geben Sie nicht auf, das wird schon!

Das Bellen:

Wie gut gefällt jedem ein braver, gut erzogener Hund, den man überall hin mit nehmen kann und der nicht negativ auffällt. So niedlich es beim Welpen noch ist, wenn man ihn mal bellen hört, so lästig kann es werden, wenn es zur Gewohnheit geworden ist - und der erwachsene Sheltie auch sehr viel lauter bellt! Hier gebe ich Ihnen ein paar Tips, wie Sie die Ursachen erkennen und an den Lösungen arbeiten Können:

Hier erkläre ich Ihnen mögliche Ursachen und biete Lösungen an.

Zusammenfassung und Ergänzungen:

- Ein Hund wird nie ganz "stumm" werden, er kommuniziert durch sein Bellen mit Ihnen und seiner Umgebung.

- Bevor Sie am "Hauptproblem" - dem Bellen feilen, überprüfen Sie ehrlich für sich, ob der Hund körperlich und geistig bei Ihnen ausgelastet ist.

- Es gibt verschiedene Gründe, die einen Hund zum Bellen bringen können:

Territoriales Verhalten, Angst, Aggression, Einsamkeit, Erregtheit, Freude, Maßreglung des Hundes an seinen Menschen, Frust, Langeweile, antrainiertes Bellen (ob bewußt oder unbewußt..)..

- Neben den akustischen Signalen kommuniziert ein Hund auch über Gerüche, Gesten und Körperkontakte, Sie müssen also bei der Suche nach der Ursache den ganzen Hund mit seinem Verhalten sehr gut beobachten.

- Bringen Sie dem Hund von klein auf ein Kommando bei, auf das hin er leise sein soll, geben Sie immer das gleiche Kommando.

- Loben Sie den Hund sehr, wenn er darauf hin aufhört, auch wenn es anfangs zufällig war.

- Versuchen Sie, den Hund abzulenken, wenn er bellt, beschäftigen Sie ihn mit einer einfachen Aufgabe.

- Bedenken Sie immer: Bellen ist selbstbelohnend, es zu "ignorieren" führt in den seltensten Fällen zum Erfolg.

- "Antworten" Sie ihrem Hund, wenn er anfängt zu bellen, er will ja meist gar nicht stundenlang bellen, sondern Ihnen nur etwas mitteilen. Kommt von Ihnen sinngemäß ein "alles gut, ich kümmere mich", sollte der Hund sich bald beruhigen.

- Wenn der Hund Sie als Führungsperson annimmt, als einem Menschen, dem er vertrauen kann, wird er sich auch an der Leine auf Sie verlassen und sich nicht selbstständig (bellend) allein um jedes "Problem" kümmern.

- Wenn Ihr Hund mit Bellen beginnt, sprechen Sie ihn deutlich an, steigern Sie den "Druck" von einem strengen Kommando, ein herum Drehen zu Ihnen, über einen Zupfer seitlich in der Halsgegend bis zum Halten der Schnauze, wenn nichts hilft.

-Arbeiten Sie auf die Entfernung mit Stimme, einem lauten Klatschen, bei Bedarf auch einer Wasserspritze oder einer Schelle.

- Vermeiden Sie, einen bellenden Hund unkontrolliert (ohne Leine) herum laufen zu lassen, außer, er bellt beim Sport oder im Spiel.

- Gewöhnen Sie den Hund langsam daran, allein zu bleiben und übertreiben Sie es nicht mit den Stunden, die er sich selbst überlassen sein muss.

- Versuchen Sie, Ruhe auszustrahlen und die Führung zu behalten.

- "Bellen" Sie nicht mit, in dem Sie in die gleiche Richtung wie der Hund "schreien", drehen Sie sich auf den Hund zu und widmen ihm die volle Aufmerksamkeit.

- Überfordern Sie den Hund nicht mit seinen Aufgaben.

- Wenn Sie den Hund (noch) nicht auf Kommando leise bekommen, gehen Sie der Ursache auch mal ruhig aus dem Weg. Ist das Stresslevel zu hoch, kann ein Hund nichts lernen und aufnehmen, ein geordneter Rückzug aus der aufregenden Situation ist kein Aufgeben, nur ein Entgegenkommen dem Hund gegenüber.

- Erkennen Sie, wenn der Hund Sie bellend "maßregelt". Dann steht er in seinen Augen im Rang über Ihnen und fordert Sie auf, schneller zu machen oder mit dem, was Sie tun, aufzuhören!

Die Gewöhnung an die Transportbox:

In unseren Augen ein wichtiges Hilfsmittel nicht nur für Autofahrten.

Ich erzähle etwas zu dem Thema.

Zusammenfassung und Ergänzungen:

- Eine Transport ist nicht unbedingt notwendig, aber sehr hilfreich.

- Sie sollte stabil, pflegeleicht und haltbar sein, der Hund muss sich ohne Probleme darin setzen und drehen können und auf der Seite liegend hinein passen.

- Bei Autofahrten schützt sie den Hund bei Unfällen, genau wie die Insassen.

- Sollte der Hund schmutzig sein, spucken oder hinein machen, ist eine Box (mit einem Kissen oder einem Vetbed darin) schnell gereinigt.

- Über Nacht neben Ihrem Bett aufgestellt wird sich Ihr Welpe vermutlich melden, wenn er mal "muss", da schon Welpen nicht ihren Schlafplatz beschmutzen wollen.

- Er kann dort auch für kurze Zeit sicher unter gebracht werden, wenn Sie ihn mal nicht beaufsichtigen können.

- Die Box kann eine sichere Höhle für Ihren Hund werden, ein Rückzugsort, der grade auch in fremder Umgebung gerne angenommen wird.

- Der Hund wird schnell lernen, dass "Feierabend" ist, wenn die Boxtür zu geht, am besten noch mit einem kleinen Leckerchen dabei. So können sich auch unruhige und gestresste Hunde schneller erholen.

- Sie kann zu Erziehungszwecken genutzt werden, um den Hund im Haus in verschiedenen Situationen auf seinen Platz zu schicken oder auch, um das dort bleiben zu üben.

- Man kann den Hund dort sicher ruhig halten, sollte er sich z.B. mal verletzt haben oder von anderen Hunden oder Menschen getrennt werden müssen (Stichwort: Handwerker im Haus..).

Tipps zur Rudelhaltung:

Zusammenfassung und Ergänzungen:

- Nicht jede Rasse und nicht jeder Hund läßt sich entspannt mit anderen vergesellschaften.

- Ein Welpen zum alten Hund kann für alle belastend sein.

- Jundhunde gewöhnen sich meist schneller aneinander.

- Bringen Sie alles mit, für einen weiteren Hund? Bedenken Sie die Kosten, die Zeit, die Unterbringung in Notfällen, im Urlaub und im Auto.

- Gewöhnen Sie die Hunde langsam aneinander, bevorzugen Sie nicht einen der beiden!

- Führen Sie Rituale ein z.B. bei der Fütterung, beim ableinen, beim ins Bett gehen..

- Bleiben Sie konsequent, der Welpe wird sich auch Fehlverhalten abschauen!

- Gehen Sie auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Hundes ein z.B. bei der Fütterung, bei der Auslastung und beim Training.

- Achten Sie auf die Gesundheit jedes einzelnen Hundes.

- Sorgen Sie für Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Bewegung.

- Rechnen Sie auch mit kleineren Reibereien und Unruhe im Rudel.

- Schauen Sie, ob Sie die Räumlichkeiten im Haus bieten können und den Platz auch im Garten haben.

- Denken Sie auch an Ihre Familien und Ihren Freundeskreis, nicht jeder ist ein Freund vieler Hunde.

- Achten Sie besonders auf die Hundeerziehung, was Begnungen mit Fremden angeht, mit mehreren Hunden fällt man immer mehr auf.

- Haben Sie die Möglichkeit, die Hunde auch getrennt zu halten? Das ist nicht nur nötig, wenn Sie z.B. eine heiße Hündin haben, die nicht gedeckt werden darf. Auch bei ansteckenden Krankheiten kann das sehr hilfreich sein!

Tipps zum Welpenspaziergang:

Zusammenfassung und Ergänzungen:

- Überfordern Sie einen Welpen nicht.

- Unterfordern Sie einen Welpen nicht.

- Gehen Sie nicht nach Pauschalangaben vor!

- Beobachten Sie genau das Verhalten Ihres Welpens.

- Fragen Sie beim Züchter genau nach, was mit ihm bereits trainier wurde.

- Gewöhnen Sie ihn langsam an Neues.

- Gehen Sie anfangs den gleichen Weg zurück, den Sie vom Haus weg gegangen sind.

- Loben Sie ihren Welpen sehr viel, wenn er schön läuft!

- Geben Sie nicht zu schnell nach, wenn der Welpe mal nicht laufen will.

- Gönnen Sie dem Welpen regelmäßige, minutenlange Pausen.

- Bei längeren Ausflügen planen Sie lange Pausen ein oder nehmen Sie eine Transportmöglichkeit mit, wie einen Hunderucksack, einen Hundeanhänger für das Fahrrad, einen Bollerwagen oder einen Hundebuggy, auch auf dem Arm kann er eine Pause machen.

- Steigern Sie die Spazierzeiten langsam.

- Verlangen Sie vor dem 1. Lebensjahr keine sportlichen Aktivitäten, bei großen Rassen warten Sie bis zum Alter von 1,5 Jahren.

- Lassen Sie Ihren Welpen so oft es geht frei laufen, ob im Garten oder im Feld.

- Sicherheit geht immer vor, behalten Sie die Umgebung im Auge!

Wie kommt mein Hund gut durch die Sommerhitze?

Zusammenfassung und Ergänzungen:

- Meiden Sie die Mittagshitze.

- Gehen Sie an heißen Tagen eher morgens und/oder abens spazieren.

- Ein Hund kann nicht über die Haut schwitzen, er kühlt nur durch hecheln oder kühles Wasser ab.

- Ein überhitzter Hund kann kollabieren!

- Auf heißem Asphalt können die Pfoten verbrennen, tasten Sie im Zweifel mit der Hand.

- Nutzen Sie Schattenplätze, Wasser und Kühlmatten.

- Auch klimatisierte Räume sind gut in der Hitze.

- Meiden Sie bei hohen Temperaturen sportliche Aktivitäten mit dem Hund.

- Eine Schur bringt einem Sheltie keine Erleichterung, sie macht es nur schlimmer!

- Bei großer Hitze lassen Sie den Hund mal nur in den Garten zum lösen.

- Bieten Sie regelmäßig Wasser an, auch unterwegs.

- Bei längeren Pausen meiden Sie Sonnenplätze für den Hund.

- Lassen Sie den Hund niemals bei Sonne allein im Auto! Es heizt sich sehr schnell sehr stark auf, der Hund kann schnell darin sterben! Wenn er länger im Auto warten muss, öffnen Sie die Fenster und den Kofferraum oder lassen Sie den Motor mit Klimaanlage laufen!