VDH Shelties vom Ponyhügel

 Ihr Sheltie von Familie Spranger

Der Sheltie - Ein Hund für`s Herz!

Mit eigenen Worten..Warum haben wir uns für die Rasse Sheltie entschieden?

Wir wollten einen Hund, der gut in unsere Familie paßt. Der glücklich damit ist, überall dabei sein zu dürfen. Sowohl im Haus, im Garten, bei Ausflügen, Spaziergängen und im Urlaub.Dafür sollte er kinderfreundlich sein, leicht zu erziehen, nicht zu groß, nicht zu klein.

Da wir schon Katzen und Pferde hatten, sollte er kein Jagdhund sein, auch optisch wünschten wir uns einen Hund, der nicht nur als Welpe süß aussieht.

Dabei sollte er möglichst pflegeleicht sein. Und gesund natürlich. Er sollte in der Lage sein, auch mal länger zu laufen, ohne gesundheitliche Probleme zu bekommen.

Dabei aber nicht so fordernd, daß er nun täglich mehrere Stunden weit und schnell laufen müßte. Er sollte intelligent genug sein, Tricks zu lernen, vielleicht auch in Richtung dogdancing und sportlich genug, um uns beim reiten, wandern, joggen oder am Fahrrad begleiten zu können.

Aber nicht so anstrengend, daß man ihm täglich ein neues "Programm" vorlegen muß, um ihn auch geistig ausreichend zu beschäftigen.

Das schränkte unsere Suche doch schon sehr ein, was dann aber den Ausschlag für den Sheltie gab, war der allseits gepriesene "will-to-please"- der Wunsch, zu gefallen, gepaart mit einer großen Sesibilität zu seinen Menschen.

Natürlich versteht ein Sheltie nicht die Details, aber er bemerkt sofort, wenn es einem schlecht geht, genauso wie er sofort eine fröhnliche Stimmung übernimmt, wenn sie in der Luft liegt.

Man muß ihn nicht mehrfach auffordern, wenn einem nach einem Spielchen ist.

Man muß nicht Kommandos gefühlte 1.000 Mal wiederholen, er lernt sehr schnell.

Zur Ermahnung reicht meist schon, die Stimme leicht zu heben.

Bei Kummer wird Ihr Sheltie einfach da sein. Er stellt sich auf seine Menschen ein und blickt ihnen direkt in die Seele.

Natürlich ist ein Sheltiewelpe noch ein Kind und hat oft lustige Ideen, aber er wird Sie viel zum Lachen bringen und wie in jeder Partnerschaft muß man erst etwas zusammen wachsen.

Für uns gab und gibt es nur den Sheltie und schneller als man glaubt fragt man sich, wie es vorher jemals ohne ihn ging.

Vor einem aber will ich Sie warnen: Shelties machen süchtig!

Denn was ist wohl besser als ein Sheltie? Zwei Shelties! Oder drei...oder...

 

Hier kommen noch ein paar offizielle Beschreibungen des Shelties, die ich im Internet finden konnte,natürlich mit Quellenangaben:Quelle: Homepage des 1. Shetland Sheepdog Club Deutschland e.V. - ohne Gewähr ! - Stand: 11.11.2015


FCI - Standard Nr. 88
SHETLAND SHEEPDOG - (Sheltie)
ŰBERSETZUNG: Drs. Franz und Katrin Riemann, unter Mitwirkung des Schweizer Shetland Sheepdog Club und von 
Herrn Uwe H. Fischer. Űberarbeitet und ergänzt Christina Bailey.
URSPRUNG: Großbritannien.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES: 19.08.2013.
VERWENDUNG: Gesellschafts- und Hirtenhund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Sektion 1 Schäferhunde. Ohne Arbeitsprüfung.


ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Kleiner, langhaariger Arbeitshund von großer Schönheit, frei von Plumpheit und Grobheit, geschmeidiges und graziőses Gangwerk. Umrisslinie symmetrisch, so dass kein Teil unproportioniert erscheint. Das reichliche Haarkleid, die üppige Mähne und Halskrause und ein schön geformter Kopf mit einem lieblichen Ausdruck verbinden sich zum idealen Erscheinungsbild.
WICHTIGE PROPORTIONEN: Schädel und Fang gleich lang, Teilungspunkt ist der innere Augenwinkel.
Vom Schultergelenk zu den Sitzbeinhöckern geringfügig länger als die Widerristhöhe.
VERHALTEN/CHARAKTER( WESEN): Wachsam, sanft, intelligent, kräftig und lebhaft. Liebevoll und verständig gegenüber seinem Herrn, reserviert gegenüber Fremden, niemals nervös.
KOPF: Kopf edel und elegant ohne Űbertreibungen; von oben oder von der Seite gesehen wie ein langer, stumpfer Keil, der sich von den Ohren zur Nase hin verjüngt. Breite und Tiefe des Schädels steht im Verhältnis zur Länge von Schädel und Fang. Das Ganze muss in Anbetracht der Größe des Hundes bewertet werden.
OBERKOPF:
Schädel: Flach, mäßig breit zwischen den Ohren, ohne dass das Hinterhauptbein hervorragt. Die Oberlinie des Schädels ist parallel zur Oberlinie des Fangs.
Stop: Leicht, aber deutlich erkennbar.
GESICHTSSCHÄDEL: Der charakteristische Ausdruck wird durch die vollkommene Harmonie in der Verbindung von Schädel und Vorgesicht, durch Form, Farbe und Platzierung der Augen und durch die richtig angesetzten und korrekt getragenen Ohren erreicht.
Nasenschwamm: Schwarz.
Lefzen: Schwarz, fest geschlossen.
Kiefer / Zähne: Kiefer ebenmäßig, glatt geschnitten, kräftig, mit gut entwickeltem Unterkiefer. Zähne gesund mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere
Schneidezahnreihe in engem Kontakt über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Ein vollständiger Satz von 42 richtig platzierten Zähnen ist höchst wünschenswert.
Backen (Wangen): Flach, glatt in den gut gerundeten Fang übergehend. Augen: Mittelgroß, schräg eingesetzt, mandelförmig mit schwarzen Lidrändern. Dunkelbraun, ausser bei den Blue Merles, wo ein oder
beide Augen blau oder blau gesprenkelt sein dürfen.
Ohren: Klein und am Ansatz mäßig breit, auf dem Schädel ziemlich eng zusammenstehend. Im Ruhezustand werden sie zurückgelegt getragen; wenn der Hund aufmerksam ist werden sie nach vorne
gebracht und halb aufrecht, mit nach vorne kippenden Spitzen getragen.
HALS: Muskulös, gut gebogen, von ausreichender Länge, um eine stolze Kopfhaltung zu ermöglichen.
KÖRPER
Rücken: Gerade mit anmutig gerundeten Lenden.
Kruppe: Allmählich nach hinten abfallend.
Brust: Tief, bis zu den Ellenbogen herabreichend. Rippen gut gewölbt, in der unteren Hälfte schmal zusammenlaufend, um den Vorderläufen und den Schultern eine freie Bewegung zu ermöglichen.
RUTE: Tief angesetzt. Die zur Spitze hin dünner werdenden Wirbelknochen reichen bis zu den Sprunggelenken. Die Rute ist reichlich mit Haar bedeckt und weist einen leichten Aufwärtsschwung auf. Sie darf in der Bewegung leicht erhoben werden aber niemals über die Rückenlinie hinaus. Auf keinen Fall geknickt.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND: Vorderläufe von vorn gesehen gerade, muskulös und ebenmäßig geformt, mit kräftigen aber nicht schweren Knochen.
Schultern: Sehr gut zurückliegend. Am Widerrist nur durch die Wirbel getrennt, liegen die Schulterblätter dann schräg nach außen, um der gewünschten Wölbung der Rippen Platz zu bieten.
Schultergelenke gut gewinkelt.
Oberarm: Oberarm und Schulterblatt ungefähr gleich lang.
Ellenbogen: Abstand vom Boden zu den Ellenbogen gleich dem Abstand von den Ellenbogen zum Widerrist.
Vordermittelfuß: Kräftig und geschmeidig.

HINTERHAND:
Oberschenkel: Breit und muskulös, Femur im rechten Winkel im Becken eingesetzt.
Kniegelenk: Mit deutlicher Winkelung.
Sprunggelenk: Gut geformt und gewinkelt, tiefstehend, mit kräftigen Knochen. Sprunggelenk von hinten gesehen gerade.
PFOTEN: Oval, mit gut gepolsterten Ballen; Zehen gewölbt und eng aneinander liegend.
GANGWERK: Geschmeidig, fließend und anmutig, mit Schub aus der Hinterhand, dabei grösstmögliche Distanz bei geringster Anstrengung zurücklegend. Passgang, kreuzende oder wiegende Gangart oder steife, stelzende Auf- und Abwärtsbewegung sind höchst unerwünscht.
HAARKLEID
HAAR: Doppelt, das äußere Deckhaar besteht aus langem, hartem und geradem Haar; Unterwolle weich, kurz und dicht. Mähne und Halskrause sehr üppig. Vorderläufe gut befedert. Hinterläufe oberhalb der Sprunggelenke stark, unterhalb ziemlich kurz und glatt behaart. Das Gesicht ist kurzhaarig. Das Haar soll gut dem Kőrper angepasst sein und nicht dominierend oder die Außenlinie des Hundes beeinträchtigen. Kurzhaarige Exemplare sind höchst unerwünscht.
FARBE:
Zobelfarben: Reinfarben oder in Schattierungen von hellem Gold bis zum satten Mahagoni, wobei die Schattierung kräftig getönt sein soll. Wolfsfarbe und Grau sind unerwünscht.
Dreifarbig: Tiefschwarz am Körper, vorzugsweise mit satten, lohfarbenen Abzeichen.
Blue Merle: Klares, silbriges Blau, mit schwarzer Sprenkelung und Marmorierung. Satte, lohfarbene Abzeichen werden bevorzugt, ihr Fehlen wird jedoch nicht bestraft. Große schwarze Flächen, schieferfarbener oder rostfarbener Anflug, sowohl im Deckhaar wie auch in der Unterwolle, sind höchst unerwünscht. Der Gesamteindruck muss von Blau geprägt sein.
Schwarz Weiß und Schwarz mit Loh: Sind ebenfalls anerkannte Farben. Weiße Abzeichen dürfen (außer bei Schwarz mit Loh) als Blesse, am Halskragen, an der Brust, an der Halskrause, an den Läufen und an der Spitze der Rute vorhanden sein. Das Vorhandensein all dieser oder einiger dieser weißen Abzeichen soll bevorzugt werden (außer bei Schwarz mit Loh). Das Fehlen dieser Abzeichen soll nicht bestraft werden. Weiße Flecken am Körper sind höchst unerwünscht.
GRÖSSE:
Ideale Widerristhöhe: Rüden 37 cm, Hündinnen 35,5 cm.
Eine Abweichung um mehr als 2,5 cm über oder unter diese Masse ist höchst unerwünscht.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
- Aggressive oder űbermäßig ängstliche Hunde
- Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.
NB:
- Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
- Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

GESICHTSSCHÄDEL: Der charakteristische Ausdruck wird durch die vollkommene Harmonie in der Verbindung von Schädel und Vorgesicht, durch Form, Farbe und Platzierung der Augen und durch die richtig angesetzten und korrekt getragenen Ohren erreicht.
Nasenschwamm: Schwarz.
Lefzen: Schwarz, fest geschlossen.
Kiefer / Zähne: Kiefer ebenmäßig, glatt geschnitten, kräftig, mit gut entwickeltem Unterkiefer. Zähne gesund mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe in engem Kontakt über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Ein vollständiger Satz von 42 richtig platzierten Zähnen ist höchst wünschenswert.
Backen (Wangen): Flach, glatt in den gut gerundeten Fang übergehend. Augen: Mittelgroß, schräg eingesetzt, mandelförmig mit schwarzen Lidrändern. Dunkelbraun, ausser bei den Blue Merles, wo ein oder
beide Augen blau oder blau gesprenkelt sein dürfen.
Ohren: Klein und am Ansatz mäßig breit, auf dem Schädel ziemlich eng zusammenstehend. Im Ruhezustand werden sie zurückgelegt getragen; wenn der Hund aufmerksam ist werden sie nach vorne
gebracht und halb aufrecht, mit nach vorne kippenden Spitzen getragen.
HALS: Muskulös, gut gebogen, von ausreichender Länge, um eine stolze Kopfhaltung zu ermöglichen.
KÖRPER
Rücken: Gerade mit anmutig gerundeten Lenden.
Kruppe: Allmählich nach hinten abfallend.
Brust: Tief, bis zu den Ellenbogen herabreichend. Rippen gut gewölbt, in der unteren Hälfte schmal zusammenlaufend, um den Vorderläufen und den Schultern eine freie Bewegung zu ermöglichen.
RUTE: Tief angesetzt. Die zur Spitze hin dünner werdenden Wirbelknochen reichen bis zu den Sprunggelenken. Die Rute ist reichlich mit Haar bedeckt und weist einen leichten Aufwärtsschwung auf. Sie darf in der Bewegung leicht erhoben werden aber niemals über die Rückenlinie hinaus. Auf keinen Fall geknickt.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND: Vorderläufe von vorn gesehen gerade, muskulös und ebenmäßig geformt, mit kräftigen aber nicht schweren Knochen.
Schultern: Sehr gut zurückliegend. Am Widerrist nur durch die Wirbel getrennt, liegen die Schulterblätter dann schräg nach außen, um der gewünschten Wölbung der Rippen Platz zu bieten.
Schultergelenke gut gewinkelt.
Oberarm: Oberarm und Schulterblatt ungefähr gleich lang.
Ellenbogen: Abstand vom Boden zu den Ellenbogen gleich dem Abstand von den Ellenbogen zum Widerrist.
Vordermittelfuß: Kräftig und geschmeidig.
HINTERHAND:
Oberschenkel: Breit und muskulös, Femur im rechten Winkel im Becken eingesetzt.
Kniegelenk: Mit deutlicher Winkelung.
Sprunggelenk: Gut geformt und gewinkelt, tiefstehend, mit kräftigen Knochen. Sprunggelenk von hinten gesehen gerade.
PFOTEN: Oval, mit gut gepolsterten Ballen; Zehen gewölbt und eng aneinander liegend.
GANGWERK: Geschmeidig, fließend und anmutig, mit Schub aus der Hinterhand, dabei grösstmögliche Distanz bei geringster Anstrengung zurücklegend. Passgang, kreuzende oder wiegende Gangart oder steife, stelzende Auf- und Abwärtsbewegung sind höchst unerwünscht.
HAARKLEID
HAAR: Doppelt, das äußere Deckhaar besteht aus langem, hartem und geradem Haar; Unterwolle weich, kurz und dicht. Mähne und Halskrause sehr üppig. Vorderläufe gut befedert. Hinterläufe oberhalb der Sprunggelenke stark, unterhalb ziemlich kurz und glatt behaart. Das Gesicht ist kurzhaarig. Das Haar soll gut dem Kőrper angepasst sein und nicht dominierend oder die Außenlinie des Hundes beeinträchtigen. Kurzhaarige Exemplare sind höchst unerwünscht.
FARBE:
Zobelfarben: Reinfarben oder in Schattierungen von hellem Gold bis zum satten Mahagoni, wobei die Schattierung kräftig getönt sein soll. Wolfsfarbe und Grau sind unerwünscht.
Dreifarbig: Tiefschwarz am Körper, vorzugsweise mit satten, lohfarbenen Abzeichen.
Blue Merle: Klares, silbriges Blau, mit schwarzer Sprenkelung und Marmorierung. Satte, lohfarbene Abzeichen werden bevorzugt, ihr Fehlen wird jedoch nicht bestraft. Große schwarze Flächen, schieferfarbener oder rostfarbener Anflug, sowohl im Deckhaar wie auch in der Unterwolle, sind höchst unerwünscht. Der Gesamteindruck muss von Blau geprägt sein.
Schwarz Weiß und Schwarz mit Loh: Sind ebenfalls anerkannte Farben. Weiße Abzeichen dürfen (außer bei Schwarz mit Loh) als Blesse, am Halskragen, an der Brust, an der Halskrause, an den Läufen und an der Spitze der Rute vorhanden sein. Das Vorhandensein all dieser oder einiger dieser weißen Abzeichen soll bevorzugt werden (außer bei Schwarz mit Loh). Das Fehlen dieser Abzeichen soll nicht bestraft werden. Weiße Flecken am Körper sind höchst unerwünscht.
GRÖSSE:
Ideale Widerristhöhe: Rüden 37 cm, Hündinnen 35,5 cm.
Eine Abweichung um mehr als 2,5 cm über oder unter diese Masse ist höchst unerwünscht.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
- Aggressive oder űbermäßig ängstliche Hunde
- Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.
NB:
- Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
- Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.



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Quelle: Wikipedia - ohne Gewähr ! - akutalisiert am 11.11.2015

Shetland Sheepdog

 

Der Shetland Sheepdog oder Sheltie ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse (FCI-Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 88)

Inhaltsverzeichnis




Herkunft und Geschichtliches

Der Sheltie stammt von den Shetlandinseln im Nordosten Schottlands und ist ein Kreuzungsprodukt aus Border-Collie und von Walfängern mitgebrachten Grönlandhunden, das man später durch Collies verfeinerte. Nach einer alten Geschichte soll auch die Rasse King Charles Spaniel am Zuchtvorgangbeteiligt sein.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Sheltie in Großbritannien eingeführt. 1909 gründeten Züchter in Lerwick den Shetland Collie Club, dessen Mitglieder den Collie en miniature züchten wollten. Das stieß auf den energischen Widerstand der Colliezüchter, zumal der Sheltie seinerzeit keinesfalls einen einheitlichen Typ verkörperte. So kam es, dass seine offizielle Anerkennung durch den Kennel Club erst 1914 erfolgte. Noch heute ist seine Zuchtbasis, obwohl er ein beliebter Haushund ist, bedeutend geringer als die des Collies.

Beschreibung

Laut Standard sollten Rüden 37 cm groß und Hündinnen 35,5 cm groß sein, wobei Abweichungen von 2,5 cm nach oben und unten toleriert werden. In Bezug auf die Größe sind Shelties allerdings sehr variabel, so dass es auch Hunde gibt, die deutlich größer oder kleiner sind. Der Shetland Sheepdog ist ein langhaariger Hund ohne jede Plump- und Grobheit sowie wohl proportioniert. Üppiges Haarkleid, Mähne und Halskrause in den Farben Zobel-weiß/Sable (früher gelb-weiß), dunkel zobel-weiß (mahagonifarben)/Darksable oder shaded sableTricolour (dreifarbig: schwarz, weiß, braun), Schwarz-weiß/bi-blackblue merle (silbriges Grau mit schwarzen Flecken oder schwarzmarmorierter Zeichnung, weiß, tan) und blue merle ohne tan/bi-blue, früher black and tan(schwarz-braun ohne weiße Abzeichen – mittlerweile ausgestorben). Er ist optisch gewissermaßen die Kleinausführung des Collie.

Dank der dünnen und glatten Haare, die nicht verfilzen und kaum Schmutz aufnehmen, ist der Sheltie nicht besonders pflegeaufwendig – ein tägliches Bürsten oder Kämmen ist nicht erforderlich.

Wesen

Der Shetland Sheepdog ist intelligent, gutmütig, lernfreudig und -willig. Fremden gegenüber ist er reserviert, nicht ängstlich.

Verwendung

Der Sheltie ist ein Hütehund und Begleithund. Er ist anzutreffen im Hundesport (AgilityObedienceDogdancingFlyballDiscdogging selten Schutzhundesport) sowie als Rettungshund oder Therapiehund.

Rassespezifische Erkrankungen

Shetland Sheepdogs zeigen ein gehäuftes Auftreten der Dermatomyositis, einer genetisch bedingten Haut-Muskel-Erkrankung bei Junghunden, die aber meist milder verläuft als bei Collies.

Wie bei Collies tritt beim Shetland Sheepdog der MDR1-Defekt gehäuft auf, der eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft. Als weitere Erbkrankheit ist die Collie Eye Anomaly zu nennen. Bei der Verpaarung von merlefarbenen Hunden untereinander kann es zu Fehlbildungen der Augen kommen.