VDH Shelties vom Ponyhügel

 Ihr Sheltie von Familie Spranger

Katzenfuttertipps

Immer wieder werde ich gefragt, wie wir unsere Katzen bzw. Kitten füttern. Es gibt so viele verschiedenen Sorten, dass ich hier wirklich nur von unseren Erfahrungen mit einigen Futterarten-und sorten berichten kann.
Eine wild lebende Katze ernährt sich von dem, was sie findet, ob es nun Mäuse oder Vögel sind, Essens-oder Futterreste.
Wir selbst haben ein paar Katzen, die rein und raus gehen können und auch immer mal eine Maus fangen. Lieber futtern sie aber aus dem Napf, wie natürlich auch unsere rein im Haus gehaltenen Katzen.
Frisches Fleisch möchten wir nicht füttern, auch wenn ich von anderen gehört habe, die regelmäßig z.B. Eintagsküken oder Futtermäuse verfüttern, die komplett verspeist werden. Wir haben mal eine Zeit lang unsere Katzen gebarft, also mit frischem, durch den Wolf gedrehten Fleisch mit Zusätzen gefüttert, das ging, aber sie waren nicht so begeistert. Man kann es tiefgekühlt kaufen und dann zusammen mischen. Es ist auch recht aufwändig und da Katzen nicht alles gleich auffuttern, verdirbt es schnell.
So füttern wir unsere Katzen mit Fertigfutter. Bei Katzen, die wie bei uns auch mit Hunden zusammen leben, sollten die Näpfe für die Hunde nicht erreichbar (oben) aufgestellt werden. Wir haben immer Trockenfutter bereit stehen, dabei ist es sehr wichtig, auch immer frisches Wasser mit anzubieten. Katzen, die nicht gern aus den Wassernapf trinken, lassen sich vielleicht mit einem Katzenbrunnen animieren, es gibt viele verschiedene Modelle. Allgemein kann man sagen, dass man versuchen muss, ein Futter zu finden, was die Katze gern futtert und was sie verträgt. Um die Katze gesund zu halten, sollte man auf die Inhaltsstoffe schauen, Zucker z.B. kann die Katze krank machen, er ist ein Lockstoff, damit die Katzen das Futter gern aufnehmen. Bei Kitten nimmt man am besten anfangs ein Futter, was eher breiförmig ist, wenn sie älter sind, bevorzugen viele Katzen Stückchen.
Wenn Dosenfutter nicht komplett gefüttert werden kann, sollte man es gut verschlossen (es gibt Kunststoffdeckel für Dosen) in den Kühlschrank geben. Vor der nächsten Fütterung etwas aufwärmen lassen, dann kann man es nach und nach verfüttern.
Katzen können sehr eigen sein und manche Futtersorten direkt ablehnen, und wenn sie noch so gut sind. An sich sollte man jeden Futterwechsel langsam angehen, am bestern mischt man eine Zeit lang das gewohnte Futter mit dem neuen, damit sich auch der Darm umstellen kann.
Trockenfutter sollte auch gut verstaut werden, Katzen können die Packungen ohne Probleme öffnen..
Gut ist immer, wenn ein Futter einen hohen Fleischanteil hat, wenn die Inhaltsstoffe angegeben sind, wenn die Katze es frißt und verträgt. Auch gibt es oft Futtersorten, für verschieden Lebensabschnitte der Katze. Da eine Katze uns viele Jahre beleiten wird, wird man auch die Preise vergleichen, nicht alle günstigen Futterarten sind schlecht. Ich habe von den von uns getesteten Sorten die Preise mit dazu geschrieben, die können aber je nachdem, wo man kauft, unterschiedlich sein. Ich nenne die Preise pro Kilo, um besser vergleichen zu können. Alle Angaben ohne Gewähr!
Hier haben die Ponyhügelkatzen getestet, hauptsächlich Maine Coons und Maine Coon Mixe! Vielleicht hilft Ihnen unsere interne Füttererfahung bei Ihrer Katze weiter. Die Tabellenblätter hat unsere Carolin erstellt.

Trockenfutter:
3,22 Euro pro Kilo. Perfekt Fit Junior und andere Sorten.
Zusammen mit Tierärzten entwickelt, ca. 16 % Fleisch.
Unsere Katzen futtern es gern, wobei sie noch lieber das Dosenfutter haben.
Gut für Katzen, die gern viel und oft futtern.
5,23 Euro pro Kilo. Applaws Trockenfutter, verschiedene Sorten. Hochwertiges Trockenfutter mit 80 % Fleisch. Wird sehr gern gefressen. Gut für Katzen, die keine großen Mengen futtern bzw. nicht so oft. Mit Tierärzten entwickelt, ohne Farb-und Konservierungsstoffe, ohne Getreide, hoher Fleischanteil, wenig Kohlenhydraten.

Dosenfutter: